Die Sparkasse Leipzig feiert im Jahr 2026 ihr 200-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass richtet sie eine wissenschaftliche Tagung aus, die sich mit der Geschichte des Instituts und seiner Rolle für die Stadt Leipzig und die Region auseinandersetzt.
Die Tagung findet vom 25. bis 27. Februar im Mediencampus Villa Ida in Gohlis statt – in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Leipzig und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig sowie mit Unterstützung des Leipziger Geschichtsvereins e.V. Sie richtet sich an Historikerinnen und Historiker, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sowie an eine historisch interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen die Gründung der Sparkasse Leipzig im frühen 19. Jahrhundert, die Veränderungen, die sie in verschiedenen politischen Systemen durchlaufen hat, sowie ihre Bedeutung für wirtschaftliche Stabilität, soziale Teilhabe und die Gestaltung der Region bis in die Gegenwart.
„200 Jahre Sparkasse Leipzig sind untrennbar mit 200 Jahren Stadt- und Regionalgeschichte verbunden“, sagt Dr. Harald Langenfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leipzig. „Mit der wissenschaftlichen Tagung möchten wir unsere eigene Geschichte fundiert, aber auch differenziert betrachten und zugleich einen Beitrag zur Erforschung der Leipziger Wirtschafts- und Sozialgeschichte leisten.“
Geplant sind Vorträge von Forschenden aus ganz Deutschland und Diskussionsrunden zu zentralen Epochen und Themen, darunter die Sparkassenidee als soziales Reformprojekt, der Umgang mit wirtschaftlichen Krisen, die Zeit des Nationalsozialismus, die Rolle der Sparkasse in der DDR sowie die Transformation nach 1990. Die Tagung versteht sich als offenes wissenschaftliches Forum und möchte neue Impulse für die Sparkassen- und Regionalgeschichtsforschung setzen.
„Als öffentlich-rechtliches Institut tragen wir Verantwortung – nicht nur für die Zukunft, sondern auch für den reflektierten Umgang mit unserer Vergangenheit“, betont Dr. Harald Langenfeld. „Gerade in einer Stadt wie Leipzig, die tiefgreifende historische Umbrüche erlebt hat, halten wir diesen Dialog für besonders wichtig.“
Die Tagung ist öffentlich und ohne Voranmeldung zugänglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Detaillierte Informationen zum Programm und den Referierenden finden sich im beigefügten Flyer.
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